Medizinische Hypnose

Seit inzwischen mehr als 25 Jahren integriert Dr. Günter Weßling erfolgreich Techniken der modernen Hypnose in die zahnärztliche Tätigkeit - z.B., um Ängste und Phobien zu behandeln.
Ausgehend von den Erfahrungen, die er seit Anfang der 90er Jahre in den USA und in Kanada sammeln konnte, und angelehnt an die Arbeit des Brief Family Therapy Centers in Wisconsin, entwickelte Herr Dr. Weßling die lösungsfokussierte Kurzzeit-Hypnotherapie (LFKHT), wie sie heute in der Praxis zur Anwendung kommt, und wie er sie in Seminaren für ärztliche und zahnärztliche KollegInnen lehrt.

 

Entspannung am Strand Abendstimmung

Was ist Hypnose ?
"In Hypnose sein", oder besser: "in Trance sein" ist, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, ein Bewusstseinszustand (engl. "state of mind"), ähnlich wie "Wach sein" oder "Schlafen". Alle diese Zustände erzeugen unterschiedliche Gehirnwellen-Muster, sind also von einander verschieden.
Im Grunde kennt jeder Mensch die "Trance" - den Zustand intensiver Konzentration, der die Umwelt nahezu ausschließt. Wer schon einmal versucht hat, ein Famileinmitglied anzusprechen, dass in einen spannenden Film vertieft ist, kennt den Satz: "Ich habe überhaupt nichts gehört / mitbekommen". Die Angesprochenen sind so abgelenkt, konzentriert, tief versunken, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen. Sie sind in "Trance".
Während der medizinschen Hypnose wird eine "Konzentration nach innen" herbeigeführt, die den Patienten Zugang zu eigenen, besonderen Fähigkeiten gestattet: sie können ihre Wahrnehmung verändern.
Dies führt, je nach Motivation, Mitarbeit und Bedarf, bis hin zur Schmerzausschaltung oder zur Bewältigung von Ängsten, die vorher als unüberwindlich galten.

ein Bild mit Fußspuren im Sand
  Jede Hypnose ist Selbsthypnose.
Der Hypnosetherapeut selbst übt weder "magische Tricks" aus, noch kann er die Patienten "manipulieren".
Er verfügt allerdings über besondere Fähigkeiten der Wahrnehmung und Beobachtung, mit denen er den Patienten hilft, selbst den gewünschten Zustand der "hypnotischen Konzentration" zu erreichen.
Im Grunde lehrt der Hypnose-Therapeut den Patienten (m/w) zuerst Selbsthypnose und anschließend demonstriert er, wie der Patient (m/w) diese Selbsthypnose nutzen kann.
Bei wem "funktioniert" Hypnose ?
Grundsätzlich ist die Hypnosetherapie bei allen Patienten anwendbar. Es kommt nur darauf an, ob ein Patient (m/w) sich auf die Behandlung einlässt oder nicht. D. h.: wer nicht will, bei dem geht es nicht.
Zur Hypnose zwingen kann man niemanden.

Was ist die "LFKHT" ?
Die lösungsfokussierte Kurzzeit-Hypnotherapie stellt eine auf kurze Behandlungsdauer und hohe Effizienz ausgerichtete Form der Hypnoseanwendung dar. Da Hypnosebehandlungen beim Zahnarzt nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, und weil es nicht darum geht, langwierige Vergangenheitsbewältigung zu betreiben, hat Herr Dr. Weßling die LFKHT entwickelt.
  ein Logo - der Schluessel zum Unbewussten

Die LFKHT zeichnet sich aus durch
- Orientierung an der Lösung des Problems und Maßnahmen zu deren Herbeiführung
  ("was hilft tatsächlich ?"),
- vollständige Einbindung des Patienten (m/w) mit umfangreichen "Hausaufgaben",
- kurze Behandlungsdauer (maximal sechs Sitzungen bis zum messbaren Erfolg)
- eine geringe finanzielle Belastung der Patientinnen und Patienten.
Sie wurde entwickelt unter dem Einfluss dreier großartiger Hypnose-Lehrer:
Dr. Victor Rausch, DDS, Zahnarzt und Hypnosetherapeut aus Waterloo, Kanada,
Prof. Dr. David R. Patterson, Head of Psychology, Universität Seattle, Washington, und
Dr. Kay Thompson, DDS, Zahnärztin, aus Pittsburgh, Pennsylvania
und ist begründet auf den bahnbrechenden Arbeiten von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg im Brief Familiy Therapy Center, Milwaukee, Wisconsin.
Die LFKHT wird bestimmt vom Glauben an die und der Achtung vor der Kompetenz, den Ressourcen und der Fähigkeit zur Selbsterkenntnis bei allen Patienten.